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Warum die EVP sich fürs Gemeindepräsidium bewirbt


Macht es Sinn, dass sich eine kleine Par­tei wie die EVP mit nur einem Sitz im Gemein­de­rat über­haupt in der Gemein­de­po­li­tik – oder gar im Kampf um das Gemein­de­prä­si­dium – enga­giert? Wir den­ken: Ja. Gerade als kleine Par­tei haben wir im sie­ben­köp­fi­gen Gemein­de­rat unse­rer Gemeinde (und in den Kom­mis­sio­nen) eine wich­tige Stellung.

von Hans­pe­ter Schmutz

Als Par­tei der Mitte ste­hen wir dazwi­schen. Wenn nötig, kön­nen wir zwi­schen links und rechts ver­mit­teln. Wir sind für die ande­ren Par­teien keine Bedro­hung, weil wir keine Macht aus­spie­len kön­nen. Wir sind nicht von einer bestimm­ten Inter­es­sen­gruppe im Dorf abhän­gig und kön­nen des­halb die Inter­es­sen des gan­zen Dor­fes berücksichtigen.

Trotz­dem hat die EVP ein kla­res Pro­fil. Wir ori­en­tie­ren uns – wie der Name sagt – an den bewähr­ten christ­li­chen Wer­ten, die unser Land geprägt haben. Was das heisst, haben wir vor Jah­ren in einem Work­shop im Ver­gleich zum offi­zi­el­len Leit­bild des Gemein­de­ra­tes aus­dis­ku­tiert. Das aktua­li­sierte Ergeb­nis fin­den Sie auf die­ser Web­site (siehe die 12 Leit­li­nien unter «Politik»).

Kurz zusam­men­ge­fasst: Als EVP set­zen wir uns für die ver­ges­se­nen und benach­tei­lig­ten Men­schen in unse­rer Gemeinde ein. Pas­send dazu konnte ich in den letz­ten sie­ben Jah­ren das Res­sort «Sozia­les» lei­ten. In unserm Fokus ist auch die Ent­wick­lung der loka­len Wirt­schaft, der Land­wirt­schaft und der Schule. Ohne sie würde ein Dorf mitt­le­rer Grösse wie Ober­diess­bach rasch zum Schlaf­dorf. Zur Ent­wick­lung gehö­ren auch eine gute Ver­kehrs­er­schlies­sung – auch mit dem öffent­li­chen Ver­kehr – und eine funk­tio­nie­rende Infra­struk­tur für alle Alters­grup­pen. Bekannt­lich hat die Natur keine Stimme. Des­halb braucht sie unsere Stimme – auch in unsern loka­len Projekten.

Ent­schei­dend für die wer­teo­ri­en­tierte Dorf­ent­wick­lung sind aber gesunde Bezie­hun­gen zwi­schen allen Mit­glie­dern unse­rer Dorf­ge­mein­schaft – das gemein­same Vor­wärts­schrei­ten. Das braucht vor­gän­gig manch­mal eine län­gere Zeit des Aus­tau­sches und manch­mal sogar das Aus­tra­gen von Kon­flik­ten. Ein Lern­bei­spiel dazu ist die bis­he­rige Geschichte rund um die Mehr­zweck­halle und die Schul­raum­pla­nung. In all die­sen Fra­gen brin­gen wir auch in Zukunft unsere Kom­pe­ten­zen gerne ein.

Dazu brau­chen wir aber Ihr Stimme. Gemein­de­wah­len sind für klei­nere Par­teien kein Selbst­läu­fer. Wir brau­chen immer wie­der Men­schen, die sich – viel­leicht erst­mals – für genau diese Par­tei ent­schei­den und ent­spre­chend die Liste 3 für die Gemein­de­rats­wah­len, die Bau­kom­mis­sion und die Kom­mis­sion «Tief­bau und Betriebe» ein­le­gen. Die ent­spre­chen­den Kan­di­die­ren­den und ihre Anlie­gen fin­den Sie auf die­ser Web­site unter «Gemein­de­wah­len 2017». Vie­len Dank für jede Unterstützung!