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Live aus dem Grossen Rat - Bericht von Grossrätin Margret von Bergen über die Wintersession

Die Win­ter­ses­sion 2020 fand bereits zum drit­ten Mal in der Bern­Expo statt: Trotz Distanz-Regeln brachte sich die EVP-Fraktion zu The­men wie Bud­get 2021, Steu­er­po­li­tik, Kli­ma­schutz, Schutz und Würde des Men­schen und vie­lem mehr fun­diert in die Debatte ein.

Frak­ti­ons­prä­si­den­tin Chris­tine Schnegg dankte anläss­lich der «Corona Aus­spra­che» dem Gesamt-Regierungsrat und attes­tierte des­sen Han­deln als Her­ku­les­auf­gabe. Der Regie­rungs­rat habe umsich­tig und nach bes­tem Wis­sen und Gewis­sen gehan­delt.

Bar­bara Streit-Stettler tat ihr Unver­ständ­nis kund, dass in die­ser finan­zi­ell schwie­ri­gen Zeit mit einem pro­gnos­ti­zier­ten Bud­get­de­fi­zit von rund 550 Mio. Fran­ken die Steu­ern gesenkt wer­den. Die Mehr­heit des Gros­sen Rates hat schliess­lich anders ent­schie­den. Der Antrag von Hans Kip­fer, die Steu­ern für natür­li­che Per­so­nen nicht pau­schal über die Steu­er­an­lage, son­dern spä­ter bedürf­nis­ori­en­tiert über das Steu­er­ge­setz zu sen­ken, wurde eben­falls ver­wor­fen.

Tabea Bossard-Jenni votierte für die Ver­an­ke­rung des Kli­ma­schutz­ar­ti­kels in der Kan­tons­ver­fas­sung: «Für die EVP ist der Schutz der Schöp­fung sehr zen­tral.» Hans­pe­ter Stei­ner monierte zum glei­chen Thema: «Wir lau­fen Gefahr, die Ziele für Kli­ma­neu­tra­li­tät 2050 zu ver­feh­len, indem wir durch Gerichts­ent­scheide Ver­zö­ge­run­gen pro­vo­zie­ren und so nicht vor­wärts­kom­men».

Tom Ger­ber setzte sich in Sachen «Umwelt­skan­dal Blausee-Lötschberg» gegen die Ein­set­zung einer par­la­men­ta­ri­schen Unter­su­chungs­kom­mis­sion (PUK) ein. Zur Klä­rung genüge die beste­hende Geschäfts­prü­fungs­kom­mis­sion. Der Grosse Rat stimmte dem zu.

Mar­kus Wen­ger freute sich, dass das admi­nis­tra­tive Ver­fah­ren für Bau­be­wil­li­gun­gen mit dem E-Bau, dass die digi­tale Ein­rei­chung von Bau­ge­su­chen erlaubt, ein­fa­cher wird. Die Motion von 2014 des dama­li­gen EVP-Grossrats Daniel Steiner-Brütsch wurde damit umge­setzt.

Mela­nieBeutler-Hohenberger betonte die Wich­tig­keit der Auf­nahme der «Ver­trau­li­chen Geburt» ins Spi­tal­ver­sor­gungs­ge­setz. Diese Mög­lich­keit schaffe Würde und Sicher­heit für Mut­ter und Kind in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen. Mar­g­ret von Ber­gen setzte sich für eine starke spi­talex­terne Pflege ein. Chris­tine Grogg-Meyer zeigte sich zufrie­den, dass die Son­der­schu­lung neu unter dem Dach der Bil­dungs­di­rek­tion ste­hen und Kin­der mit Beein­träch­ti­gun­gen nicht mehr «aus­ge­schult» wer­den sol­len.

Mar­g­ret von Ber­gen, Gross­rä­tin